«King of Seas» macht Spieler zu Freibeutern

13.04.2021 Piraten, Karibik und Voodoo? «King of Seas» hat alle drei dieser Zutaten für ein spannendes Segelabenteuer mit Kanonen und Papagei auf der Schulter.

In «King of Seas» werden Spielerinnen und Spieler zum Nachfahren des Königs der Meere. Dieser heldenhafte Kerl hat der der Karibik Frieden gebracht und alle Überreste von Piraterie zerstört. Und auch einen mysteriösen Voodoo-Kult. Mit allen Feinden aus dem Weg herrscht er über die Region.

Während die Spieler noch damit beschäftigt sind, sich das Kapitänshandwerk mühsam anzueignen, wird der alles beherrschende Herr Papa er von einem bösen Zauber brutal zur Strecke gebracht. Offenbar war da doch noch irgendwo ein Voodoo-Priester übrig. Pech gehabt!

Rache ist Blutwurst

Es kommt, wie es kommen muss - nämlich knüppeldick und chaotisch: Während die Spieler um den König der Meere trauern, haben dessen andere bereits in seinem Nachfahren den Sündenbock für den unerwarteten Todesfall ausgemacht. Ehe man sich versieht, ist man von der väterlichen Flotte umstellt und wird nach allen Regeln der Kunst versenkt. Blubb, das Abenteuer beginnt.

Auf einer einsamen Insel angespült, freundet man sich mit den dort ansässigen Piraten an und beginnt ein ruchloses Leben als Seeräuber. Denn eines ist sicher: Rache ist Blutwurst. Der ermordete Vater soll ja schließlich gerächt werden.

Aber aller Anfang als säbelschwingender Freibeuter ist schwer. Bei den ersten Quests geht es beispielsweise darum, jemandem ein Glasauge gegen eine Handvoll Gold zu liefern - das ist ungemein spaßig und dazu sehr piratig.

Das X markiert den Punkt

Aufträge im Spiel erhält man tatsächlich mit grober Piratenkarte und einem großen X für das Ziel. Diese Karte ist jedoch zu Beginn des Spiels noch komplett leer, und es gilt, im Verlaufe des Spiels Kartographen dafür zu bezahlen, immer mehr Regionen auf der Karte einzuzeichnen. Die Karte wird bei jedem Spiel nach dem Zufallsprinzip generiert. Das motiviert auch zu einem zweiten oder dritten Durchspielen von «King of Seas» - sehr schön!

Spielerinnen und Spieler bewegen sich in der Dritte-Person-Sicht durch die virtuelle Karibik. Die Steuerung ist denkbar einfach: ein Knopfdruck hebt und senkt die Segel und das zu steuernde Schiff dreht sich durch Bewegung der Steuersticks auf dem Controller.

Kommt es zu einem Seegefecht, kommt es auf akkurate Kontrolle des Schiffs an. Kapitäne müssen im richtigen Moment ausweichen, die Segel setzen und die Kanonen feuern lassen. Als Waffen stehen im Verlauf des Spiels auch exotische Artefakte zur Verfügung. So lässt sich manch ein Schiff etwa per Laserstrahl auf den Meeresgrund schicken. Johoho! Ganz schön fies!

«King of the Seas» erscheint für Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One und Windows-PC. Kosten: rund 20 Euro.

© dpa-infocom GmbH

Weitere News