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Schutz für Synagogen: Privorozki spricht mit Minister

16.10.2019 - Magdeburg/Halle (dpa/sa) - Nach dem Anschlag von Halle wollen sich Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) und der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Halle, Max Privorozki, zu einem gemeinsamen Gespräch in Magdeburg treffen. «Es gibt vieles zu bereden», sagte Privorozki am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Unter anderem solle es in dem Gespräch am Donnerstag um die Frage gehen, wie die Sicherheit der jüdischen Gemeinden im Land künftig aussehen soll. Es müssten «bestimmte Regeln für die Zukunft» ausgearbeitet werden, so der Vorsitzende.

  • Holger Stahlknecht (CDU, l-r), Max Privorozki, und Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU). Foto: Hendrik Schmidt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Holger Stahlknecht (CDU, l-r), Max Privorozki, und Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU). Foto: Hendrik Schmidt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Treffen soll nach Angaben des Innenministeriums unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Magdeburg stattfinden. Stahlknecht wolle in dem Gespräch seine Anteilnahme und Solidarität mit den jüdischen Gemeinden zum Ausdruck bringen, hieß es. Darüber hinaus gehe es auch um die Sicherheitslage und Möglichkeiten zur weiteren Unterstützung seitens des Landes.

Nach dem Anschlag von Halle am 9. Oktober mit zwei Toten hatte Privorozki fehlenden Polizeischutz beklagt. Die Behörden hätten der Gemeinde mehrfach Schutz verweigert, als er konkret darum gebeten habe. Stahlknecht wies diese Aussagen zurück. Er könne nachweisen, dass man keine Bitte um Schutz ausgeschlagen habe. Auch für den wichtigsten jüdischen Feiertag, Jom Kippur, am vergangenen Mittwoch habe es vorab keine Bitte um Schutzmaßnahmen gegeben.

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