Land: Nur wenige Impfdosen von Johnson & Johnson eingeplant

13.04.2021 Schleswig-Holstein rechnet nicht mit großen Folgen der Verzögerung des Marktstarts des Impfstoffs von Johnson & Johnson. «Da zunächst nur eine vergleichsweise geringe Anzahl an Dosen an Schleswig-Holstein geliefert werden sollte (7200), ist nicht mit signifikanten Auswirkungen auf die Impfkampagne zu rechnen», teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Gesundheitsministerien von Bund und Ländern würden sich zeitnah über dieses Thema austauschen.

Eine Apothekerin hält eine Dosis mit dem Corona-Impfstoff Johnson & Johnson. Foto: Jessica Hill/FR125654 AP/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Kiel (dpa/lno) - Schleswig-Holstein rechnet nicht mit großen Folgen der Verzögerung des Marktstarts des Impfstoffs von Johnson & Johnson. «Da zunächst nur eine vergleichsweise geringe Anzahl an Dosen an Schleswig-Holstein geliefert werden sollte (7200), ist nicht mit signifikanten Auswirkungen auf die Impfkampagne zu rechnen», teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Gesundheitsministerien von Bund und Ländern würden sich zeitnah über dieses Thema austauschen.

Der US-Konzern hat am Dienstag über die Verzögerung informiert. Zuvor hatten die Behörden in den USA eine vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson empfohlen, nachdem bei sechs Menschen im Land nach der Impfung Sinusvenenthrombosen diagnostiziert worden waren.

Erst am Montag hatte Johnson & Johnson mit der Lieferung seines im März zugelassenen Impfstoffes in die EU-Staaten begonnen. Die Brüsseler Behörde erwartet bis Ende Juni 55 Millionen Dosen des Impfstoffs. Gut 10 Millionen Dosen sollen nach Deutschland gehen.

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