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Auseinandersetzungen nach friedlicher Demo in Hamburg

06.06.2020 - Erst friedliche Kundgebungen gegen Rassismus und Polizeigewalt, dann kommt es zu Auseinandersetzungen. Die Hamburger Polizei setzt Wasserwerfer ein

  • Polizeikräfte bei einer Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt auf dem Rathausmarkt. Foto: Christian Charisius/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Polizeikräfte bei einer Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt auf dem Rathausmarkt. Foto: Christian Charisius/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im Anschluss an eine friedliche Kundgebung gegen Rassismus und Polizeigewalt in der Hamburger Innenstadt ist es zu Auseinandersetzungen gekommen. Aus einer Gruppe heraus sei Pyrotechnik gezündet worden und es habe einen «massiven Bewurf» von Polizisten gegeben, sagte eine Sprecherin. Die Polizei setzte daraufhin Wasserwerfer und Reizgas ein. Sechs Beamte seien verletzt worden, hieß es am Samstagabend.

Die Auseinandersetzungen verlagerten sich im Laufe des Nachmittags und des Abends immer wieder in andere Straßen, weg von der Binnenalster und dem Rathausmarkt, wo vorher die friedlichen Kundgebungen stattgefunden hatten. Nach Angaben der Polizei ging es um eine Gruppe von 300 bis 400 Menschen.

Zu Beginn der Auseinandersetzungen hatten einige Vermummte nach Angaben der Polizei Banner entrollt mit der Aufschrift «Bullenschweine» und «ACAB», was für «All cops are bastards» (Alle Polizisten sind Bastarde) steht.

Zuvor hatten Tausende Menschen in der Innenstadt gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert. Die Polizei sprach von insgesamt 14 000 Teilnehmern bei zwei fast zeitgleichen Kundgebungen am Jungfernstieg und am Rathausmarkt - erlaubt waren wegen der Coronamaßnahmen insgesamt nur gut 800. Die Kundgebungen reihen sich ein in die weltweiten Proteste nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis.

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