Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Unterirdische Anbindung bei Brenner-Nordzulauf

04.03.2021 - Vor der Vorlage einer endgültigen Streckenführung für eine mögliche neue Bahntrasse im Inntal Richtung Brenner verlangen die Regierungsfraktionen aus CSU und Freien Wählern im bayerischen Landtag für Niederaufdorf mehr Anwohnerschutz. In einem Dringlichkeitsantrag fordern beide Fraktionen, dass der Bund eine Machbarkeitsstudie für eine unterirdische Verknüpfungsstelle bei dem Ort im südlichen Inntal erstellen lässt.

  • Der Abgeordnete Manfred Eibl (Freie Wähler) spricht. Foto: Lino Mirgeler/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Abgeordnete Manfred Eibl (Freie Wähler) spricht. Foto: Lino Mirgeler/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Anwohner müssten bestmöglich geschützt werden. «Beim Brenner-Nordzulauf haben wir daher im Koalitionsvertrag vereinbart, uns für eine vorrangig unterirdische Anbindung einzusetzen», betonte Manfred Eibl, verkehrspolitischer Fraktionssprecher.

In einem Raumordnungsverfahren hatte die Regierung von Oberbayern die von der Deutschen Bahn vorgelegten Trassenvorschläge geprüft. Dabei wurde eine Trasse als nicht raumverträglich beurteilt. Für die übrigen vier wurden umfangreiche zusätzliche Anforderungen formuliert, die die Bahn in ihre weitere Planung einbeziehen muss.

Im nächsten Schritt will die Bahn nach den Osterferien einen konkreten Trassenvorschlag für den sogenannten Brenner-Nordzulauf vorlegen. Danach muss der Bund über die Umsetzung entscheiden.

Die neuen Gleise sollen die Kapazitäten zum künftigen Brenner Basistunnel erweitern, an dem in Italien und Österreich gebaut wird. Damit sollen ab etwa 2030 mehr Güter auf die Schiene kommen. Der Neubau ist aber heftig umstritten. Die Gegner argumentieren, es gebe keinen Bedarf. Sie fürchten mehr Lärm und eine jahrelange Baustelle im ohnehin vom Verkehr stark belasteten Inntal.

Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) hatte Ende Januar bei der Vorstellung der Ergebnisse des Raumordnungsverfahrens betont, die Erfordernis für den Neubau sei noch nicht erwiesen. Dies aber fordere der bayerische Koalitionsvertrag.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren