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Samsung verkauft wieder Notebooks

29.05.2020 - Samsung kehrt mitten in der Corona-Krise auf den deutschen Notebook-Markt zurück. Die Koreaner bringen gleich mehrere Modelle in den Handel - zu Preisen zwischen rund 1130 und 2100 Euro.

  • Verwandlungskünstler mit Stift: Das neue Samsung Galaxy Book Flex. Foto: Samsung/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Verwandlungskünstler mit Stift: Das neue Samsung Galaxy Book Flex. Foto: Samsung/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Das Ion markiert den Einstieg in die Galaxy-Book-Serie von Samsung. Foto: Samsung/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Ion markiert den Einstieg in die Galaxy-Book-Serie von Samsung. Foto: Samsung/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Samsung hat neue Galaxy Books angekündigt, die sowohl Verbraucher als auch Firmenkunden ansprechen sollen.

Bei den Displays für die Notebooks setzt Samsung auf seine farb- und kontraststarke QLED-Technologie, die dem Hersteller zufolge auch gegen sehr helles Sonnenlicht anstrahlen kann. Eine Innovation ist die Möglichkeit, das Touchpad der Notebooks zum drahtlosen Aufladen von Smartphones oder Kopfhörern zu nutzen.

Das Flaggschiff-Modell heißt Galaxy Book Flex. Man kann es zum Tablet umklappen und per Touchscreen oder Stift bedienen. Das Flex gibt es in einer 13-Zoll- (ab 1599 Euro) und einer 15-Zoll-Variante (ab 1629 Euro). Der Stift ist weitgehend identisch mit dem S-Pen von Samsungs Galaxy-Note-Smartphones. Mit ihm kann man einige Funktionen der Geräte bedienen und zum Beispiel auch digitale Dokumente direkt auf dem Bildschirm unterzeichnen.

Galaxy Books mit Galaxy Phones verbinden

Samsung will auch sonst von seiner Stärke im Smartphone-Markt profitieren: Die Telefone können mit den Notebooks verbunden werden und man kann auch den Bildschirm der Telefone auf den Laptops spiegeln. Der Konzern geht nach eigenen Angaben davon aus, dass mit dem Wandel der Arbeitswelt in der Corona-Pandemie Unternehmen ihren Mitarbeitern mehr Freiheiten bei der Auswahl ihrer beruflich genutzten Technik lassen werden.

Das kompakteste Modell Galaxy Book S, das es bisher nur mit einem Qualcomm-Chip mit der von Smartphones bekannten ARM-Architektur gab, wird nun auch mit einem Intel-Chip verkauft. Es ist ein neues Prozessor-Modell, über das Samsung noch keine Details preisgeben darf. ARM-Prozessoren sind grundsätzlich sparsamer, bringen aber auch einige Einschränkungen beim Windows-Betrieb mit sich. Samsung zufolge war von Anfang an geplant, die ARM-Ausführung des Book S mit einer Intel-Version zu ergänzen.

Alle Modelle mit Fingerprint-Sensor und Leucht-Tasten

Zwischen den beiden Modellen ordnete Samsung das Galaxy Book Ion als schlankes Laptop im klassischen Formfaktor ein. Es kostet ab 1399 Euro mit 13-Zoll-Display und 1899 Euro in der 15-Zoll-Version. Alle Geräte bieten einen Fingerabdruck-Sensor und beleuchtete Tasten und sollen vom 5. Juni an verfügbar sein.

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