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Promi-Geburtstag vom 22. Januar 2020: Justin Hurwitz

22.01.2020 - Das Oeuvre von Justin Hurwitz ist noch relativ schmal. Dennoch wurde der Film-Komponist bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

  • Für «Aufbruch zum Mond» hat Justin Hurwitz einen Golden Globe gewonnen. Foto: Kevin Sullivan/ZUMA Wire/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Für «Aufbruch zum Mond» hat Justin Hurwitz einen Golden Globe gewonnen. Foto: Kevin Sullivan/ZUMA Wire/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Alexandre Desplat («Shape of Water») komponiert einen Film-Soundtrack in drei Wochen, Hans Zimmer («Dunkirk») schafft schon mal sechs pro Jahr: Justin Hurwitz gehört allerdings nicht zu dieser Highspeed-Multitasking-Truppe. Der US-Komponist nimmt sich viel Zeit.

«Ich bin sehr, sehr besessen», sagte Hurwitz im Interview mit «Indie Wire», «und was immer ich tue, ich gebe mich dem ganz und gar hin, sogar auf Kosten aller anderen Dinge in meinem Leben.» Diese Einstellung hat ihm immerhin bereits zwei Oscars für «La La Land» eingebracht. Heute wird Justin Hurwitz 35 Jahre alt.

«Guy and Madeline on a Park Bench», «Whiplash», «La La Land» und «Aufbruch zum Mond » - das Oeuvre von Justin Hurwitz ist noch recht überschaubar. Und alle seine Soundtracks hat er für Oscar-Preisträger Damien Chazelle komponiert, der der Musik einen ganz eigenen Stellenwert einräumt.

«Das ist einer der Gründe, warum ich gerne mit Damien arbeite», sagte Hurwitz, «weil er will, dass die Musik eine Stimme in seinen Filmen ist, und das gibt mir das Gefühl, dass ich auch ein Geschichtenerzähler bin.»

Justin Hurwitz und Damien Chazelle kennen sich seit ihrer Studienzeit in Harvard. Dort gründeten sie auch mit einigen Studienkollegen die Band Chester French. Chazelle spielte das Schlagzeug, Hurwitz das E-Piano. Schließlich aber lösten sie die Band auf, um sich ganz dem Film zu widmen.

Während Chester French sich mehr am Brit-Pop orientierte, standen die ersten gemeinsamen Filme ganz im Zeichen des Jazz. Nach dem soliden Debüt «Guy and Madeline on a Park Bench» (2009) starteten die beiden Freunde mit «Whiplash» (2014) richtig durch. Das Drama, das sich um einen begabten Jazz-Schlagzeuger und seinen sadistischen und besessenen Lehrer dreht, war für fünf Oscars nominiert und wurde schließlich mit drei Trophäen ausgezeichnet.

Es folgte der Triumph mit «La La Land» (2016): Auf den Spuren von Fred Astaire und Ginger Rogers tanzt und singt sich das Traumpaar Ryan Gosling und Emma Stone durch Los Angeles und lässt die goldene Zeit der klassischen Hollywood-Musicals wieder aufleben. Für den Song «City of Stars» und den Soundtrack erhielt Justin Hurwitz zwei Oscars.

Der «Aufbruch zum Mond» war für den Astronauten Neil Armstrong ein Triumph, aber Chazelle wollte keine Heldengeschichte erzählen. Und das spiegelt sich auch in dem Soundtrack wider: «Es gibt so viel Angst und Schmerz in der Musik, wegen allem, was Neil durchgemacht hat», sagte Hurwitz. Dafür wurde junge Komponist mit einem Golden Globe ausgezeichnet. Zwei Trophäen hatte er bereits für «La La Land» erhalten.

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